Thematischer Schwerpunkt der Galerie sind künstlerische Positionen, die den Landschafts- und Naturbegriff neu definieren. Dieser beschränkt sich nicht auf natürliche oder geografische Gebiete, sondern umfasst ebenso Kultur-, Medien- oder Körperlandschaft. Die präsentierten Werke spannen den Bogen über Kulturlandschaft, Kunstfragen des öffentlichen Raums, bis hin zu Arbeiten, die das individuelle oder auch gesellschaftliche Verhältnis von Mensch, Körper und Umwelt erforschen. Unabhängig von kurzlebigen Trends stehen dabei Konzepte im Mittelpunkt der Galeriearbeit, die sowohl formal als auch thematisch innovative und zugleich zukunftsfähige Ansätze verfolgen.
 
Die Galerie hat sich aus dem 1997 von Heike Strelow gegründeten Projektbüro für Kunst und Kultur entwickelt. Durch die Präsentation von Kunst im Galerie- und öffentlichen Raum konnte der öffentliche Diskurs gefördert werden und es kam zu zahlreichen, auch internationalen Kooperationen mit Kulturschaffenden, Initiativen und Institutionen, die im gleichen Feld operieren. Auch in der Zukunft sucht die Galerie den öffentlichen Diskurs. Dabei stützt sie ihre Arbeit auch auf Werke von Künstlern, die sich schon seit den 70er Jahren mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen beschäftigen. Im Zentrum der galeristischen Arbeit stehen jedoch vor allem aktuelle künstlerische Positionen.
 
Heike Strelow gründete 2004 mit ihrer Berliner Partnerin Dr. Hildegard Kurt das und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. Die Galerie kooperiert mit dem und. Institut ebenso wie mit dem Projektbüro für Kunst und Kultur. Weiterer Kooperationspartner ist der Deutsche Werkbund Hessen e.V.