Florian Haas | Fides Becker | Romano Bertuzzi | Igor Sacharow-Ross 

 

 

Florian Haas

Bienen, 2009,
Öl auf Kupfer-Platte, 6 x 8 cm,
Auflage: 9 Exemplare, je 100 Euro

 

 

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Fides Becker

Von Fides Becker zeigen wir gleich drei Arbeiten. Ironisch mit einem Schuss Frivolität kommentiert Fides Becker in Bildern und Installationen die Aneignung und Repräsentation alltäglicher Motive im kulturellen Kontext. Zur Zeit des Rokoko kamen Chinoiserien in Mode: Tapeten, Textilien und Porzellan wurden mit floralen Motiven, Landschaften oder Genreszenen verziert, die chinesischen Vorbildern nachempfunden waren. Für Ihre Editionen hat die Künstlerin diese Motive zurück übersetzt in Gebrauchsgegenstände, einen Seidenschal, Tassen, ein Teeservice. Doch ihre Schöpfungen sind eine Antwort des 21. Jahrhunderts: Die Beschaulichkeit idyllischer Genreszenen ist abgelöst worden durch subtile  Hinweise auf ein erotisches Abenteuer.

 

 

  

 

Shopping, 2008
bedruckte Seide, 25 x 136 cm,
Auflage: 50 Exemplare, 198 Euro

  

 
 

                    

                                                                                                                                 Tea for Two, 2008,
Teekanne mit zwei Tassen,
handbemalt, purpur auf weiß,
Auflage: 12 Exemplare + 1 A.P.,
750 Euro

 

 
  

Some like it hot, 2008,
Espressotasse, handbemalt,
purpur auf weiß, Auflage:
12 Exemplare + 1 A.P., 
180 Euro

 

 

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Romano Bertuzzi

Aus seiner Serie Pane hat der italienische Künstler Romano Bertuzzi ein Motiv für die Edition herausgesucht, mit dem er den Betrachter in eine Szenerie ländlicher Nahrungsmittelproduktion versetzt. Mit dem schlicht anmutenden Motiv – eine Bäuerin beim Teigkneten – verweist er auf die Basisprozesse menschlichen Daseins und beschwört eine Lebensform herauf, die zunehmend  den Gesetzen global industrialisierter Agrarwirtschaft weichen muss.

 

   

Il Pane, 2008,
Fotografie, 80 x 120 cm,
Auflage: 15 + 2 A.P.,
950 Euro

 

   

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Igor Sacharow-Ross

Von Igor Sacharow-Ross präsentieren wir ein Graphitobjekt, welches sich zwischen Futurismus und Archaik bewegt. Für diese Edition hat der in Russland geborene Künstler auf einer runden, polierten Graphitplatte die Struktur der Aldrovanda im Siebdruckverfahren ausgeführt. Es handelt sich dabei um eine fleischfressende Pflanze, die nach dem italienischen Natur-
forscher Ulisse Aldrovandi benannt ist, dessen Wunderkammer gegen Ende des 16. Jahrhunderts 13.000 Sammelobjekte umfasste. Gleichzeitig verweist das Graphit auf den Akt des Schreibens, Erkenntnisgewinn an sich, und steht metaphorisch für den Ursprung der menschlichen Kultur.

 




o.T., 2007, Siebdruck auf Graphit
Durchmesser 34 cm, Stärke 2,7 cm
Auflage: 8 Exemplare, 1.200 Euro

 

 
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